„Before a game…“ diese Woche mit QB Oliver Meier.

Oliver startete seine Karriere als Receiver, wurde aber später zum QB umgeschult.

Mit seinem Körperbau und seiner Größe hat Oli ideale Voraussetzungen als QB und arbeitet wöchentlich an seiner Technik, damit er früher oder später das Team als Quarterback anführen kann.

 

Hallo Olli, zwei Spiele, nur 20 Punkte gemacht und schon 55 Punkte bekommen… Den Saisonstart habt Ihr Euch sicher anders vorgestellt, was sind die Gründe, dass es noch nicht läuft?

Natürlich hatten wir uns den Start ein wenig anders vorgestellt, mit der bisherigen Punkteausbeute können wir einfach nicht zufrieden sein.

Die Abstimmung der einzelnen Mannschaftsteile klappt noch nicht zu 100% so, wie wir es uns wünschen und wir kassieren leider auch noch zu viele Strafen, die uns die

Drives zusätzlich erschweren.

Was hast Du für einen Eindruck von der Trainingswoche? Kann man den so genannten „Turn around“ schaffen? Was wird dafür benötigt, was muss man ändern?

Ich glaube gar nicht, dass wir wirklich viel verändern müssen um wieder auf die Siegerstraße zu kommen. Wir trainieren hart und wenn jeder seinen Job macht, sollten wir keine Probleme haben, uns besser zu präsentieren. Das Potenzial ist ja vorhanden, die vielen neuen Spieler die wir diese Saison für uns gewinnen konnten haben sich deutlich besser eingefügt als gedacht und sich zu unersetzbaren Bausteinen des Teams entwickelt. Wir müssen nur als Einheit zusammenwachsen und uns aufeinander verlassen, dann werden wir auch deutlich besser spielen.

Für unseren nächsten Gegner, die Schiefbahn Riders haben wir uns ein paar schöne Überraschungen einfallen lassen und ich bin zuversichtlich, dass wir am Samstag in der Lage sind, ein gutes Spiel mit vielen Scores abzuliefern.

Wie ist deine Beziehung zum Starting QB Jeffrey Thompson? Wie kann er deine Entwicklung verstärken?

Jeff ist ein klasse Footballspieler. Er arbeitet hart und tut alles dafür, dass das Team gewinnt.

Ich bin froh, jemanden mit seinem Erfahrungsschatz im Team zu haben, denn er kann uns allen noch viel beibringen.

Ich persönlich versuche einfach so viel wie möglich von ihm und Estrus Crayton, unserem OC, zu lernen und als Mensch und Spieler weiter zu reifen.

Wenn man sich im Verein umhört, sieht man dich früher oder später das Team als QB anführen. Ist da ein gewisser Druck zu spüren?

Nein überhaupt nicht. Natürlich kommt dem eine gewisse Verantwortung bei, aber wenn ich die nicht wollen würde, würde ich nicht QB spielen. Was ich wirklich spüre ist Unterstützung, weil jeder mir helfen will mein Spiel zu verbessern. Dafür bin ich in aller erster Linie mal dankbar und versuche dass mit Einsatz und den hohen Erwartungen die ich an mich selber habe zurückzuzahlen.

Ich freue mich auf die Zeit, die ich mit den Jungs auf dem Platz stehen kann und wenn es irgendwann als Starter sein sollte, umso besser!

Abschließende Frage: Was sind Deine Ziele für die Saison?

Natürlich gewinnen! Wir machen als Team eine unfassbare Entwicklung mit, wenn man überlegt, dass unser Seniorenteam vor ein paar Jahren überhaupt nicht mehr existent war und wir gerade erst aufgestiegen sind, ist jeder Sieg ein Erfolg. Wo wir am Ende in der Tabelle stehen, ist mir im Moment nicht so wichtig, ich schaue von Spiel zu Spiel und versuche meinen Teil dazu beizutragen, dass wir diese auch gewinnen. Außerdem habe ich einigen meiner Jungs versprochen, dass sie Touchdowns erzielen, und ich gedenke, dieses Versprechen einzuhalten. 😉